Burg Buttrio – Buttrio (UD)

15. März 2025

Locatelli Palast

18. März 2025

Burg Buttrio – Buttrio (UD)

15. März 2025

Locatelli Palast

18. März 2025
Veranstaltungsorte des Festivals

Die Synagoge des aschkenasischen (d.h. deutschen) Ritus, die aus der Erweiterung eines seit 1699 bestehenden Oratoriums hervorging, wurde 1756 eingeweiht.
Das heutige Erscheinungsbild mit dem doppelten Eingangsportal, der Rosette und den Gesetzestafeln in hebräischen Schriftzeichen ist das Ergebnis der Restaurierung durch den Architekten Emilio Luzzatto im Jahr 1894, nachdem die Häuser abgerissen wurden, die die Synagoge von der Straßenachse trennten. In den 1950er Jahren gab die Sanierung des Viertels dem Gebäude ein neues Aussehen. Es wurde von den angrenzenden Gebäuden isoliert, mit denen es zuvor eine einzige Fassade in der Via Ascoli gebildet hatte. Im Eingangshof erinnert eine Gedenktafel an die 1943 von den Nazis deportierten Gorizianer Juden. Daneben steht eine stilisierte Menora, d.h. das Leuchtersymbol des Judentums, ein Werk von Simon Benetton.
Der Synagogensaal, zu dem man über die Treppe im Atrium im Erdgeschoss gelangt, hat seine Struktur aus dem 18. Jahrhundert beibehalten, mit der hölzernen Balkongalerie und dem Tabernakel (Aron hakodesh), der von vier gedrehten Säulen aus schwarzem Marmor getragen wird und in dem sich die Schriftrolle der Heiligen Schrift (Tora) befindet.
Im Jahr 1959 wurde die Synagoge aufgrund der geringen Anzahl jüdischer Familien in der Stadt für den Gottesdienst geschlossen und 1969 wurde sie zu einer einfachen Abteilung der Synagoge in Trieste. Nach der Restaurierung im Jahr 1984 wurde es der Gemeinde gestiftet und wird heute vom Verein ‚Friends of Israel‘ verwaltet.